Entspannt zum Spitzenspiel der Abstiegsrunde

EISHOCKEY - EV Fürstenfeldbruck muss nach Pfronten

Fürstenfeldbruck – Wenn der EV Fürstenfeldbruck am Freitag (20 Uhr) beim EV Pfronten zum sechsten Spiel in der Play-down-Runde antritt, kann die Mannschaft von Trainer Roman Mucha befreit aufspielen. Mit dem 5:3-Sieg am vergangenen Sonntag in Bad Aibling haben die Brucker den Klassenerhalt geschafft.

Somit sind auch die restlichen Begegnungen gegen den SC Forst (10. Februar), die SG Schliersee/Miesbach (12. Februar), sowie die beiden Spiele gegen den ERC Lechbruck (17. und 19. Februar) nur noch Makulatur.

Nach fünf Siegen in fünf Spielen haben sich die Brucker Eishackler aller Abstiegssorgen entledigen können. Den Auftakt bildete der überzeugende 7:1-Erfolg über den EV Pfronten, dem das Mucha-Team einen ebenso ungefährdeten 5:2-Sieg über den EHC Bad Aibling folgen ließ. Beim ersten Auswärtsspiel in der Abstiegsrunde in Miesbach wurde es zwar ein wenig eng, aber am Ende setzten sich die Kreisstädter mit 4:3-Toren durch. Überraschend eng wurde es auch beim Tabellenschlusslicht SC Forst. Hier benötigten die Brucker eine Verlängerung zum 8:7-Sieg. Und in Bad Aibling setzte man sich schließlich in der Schlussphase mit 5:3 durch.

Am Freitagabend, wenn die beiden Top-Teams der Abstiegsrunde aufeinandertreffen, werden die Allgäuer auf Revanche aus sein, glaubt EVF-Vize Manuel Vilgertshofer. „Bei aller Lockerheit fahren wir mit dem Ziel nach Pfronten, unsere weiße Weste weiterhin zu verteidigen“, so Vilgertshofer. Den ersten Platz können die Pfrontener den Bruckern ohnehin nicht wegschnappen, dazu ist der Vorsprung mit elf Punkten viel zu groß.

dm
Quellenangabe: Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 27.01.2023, Seite 36


Im Nachfassen klappt der Klassenerhalt

EISHOCKEY - Der EV Fürstenfeldbruck schlägt Bad Aibling und bleibt in der Landesliga

Fürstenfeldbruck – Der EV Fürstenfeldbruck spielt auch in der kommenden Saison in der Landesliga. Mit dem 5:3 (0:0, 2:1, 3:2)-Sieg beim EHC Bad Aibling hat sich die Mannschaft von Trainer Roman Mucha nach fünf Siegen in Serie bereits zur Halbzeit der Play-down-Runde den Klassenerhalt gesichert. Nach dem 8:7-Erfolg nach Verlängerung am Freitagabend beim SC Forst hatte den Bruckern rechnerisch noch ein Punkt zum Klassenerhalt gefehlt.

Wie schon im Hinspiel am Dreikönigstag endete das erste Drittel gegen Bad Aibling 0:0. Im Mittelpunkt standen dabei die Goalies auf jeder Seite, die alle Chancen zunichtemachten. Auch im Mittelabschnitt lieferten sich der Tabellenführer aus Bruck und der gastgebende Tabellenvierte eine kämpferische Auseinandersetzung. Ein 40 Sekunden dauerndes 5:3-Überzahlspiel bescherte der Partie schließlich den ersten Treffer. Mathias Jeske erzielte die Brucker Führung, die allerdings nur zwei Minuten Bestand hatte. Ein weiteres Überzahlspiel nutzten die Kreisstädter zur erneuten Führung durch Jeske, der einen gelungenen Spielzug über Philipp Steidle und Kresimir Schildhabel abschloss.

Doch es dauerte keine 25 Sekunden, bis Bad Aibling zu Beginn des Schlussdrittels das 2:2 gelang. In einer torreichen Schlussphase brachte Marc-Kevin Stroscher auf Zuspiel von Kevin Melcher die Brucker ein drittes Mal in Front. Den knappen Vorsprung rettete Goalie Valentin Mohr mit einer Glanzparade. Als dann Benedikt Pfeil drei Minuten vor dem Ende auf 4:2 erhöhte, war der Sieg in trockenen Tüchern. Schildhabel brachte dann den Puck im leeren EHC-Tor unter, als Bad Aibling den Torwart vom Feld genommen hatten. Der dritte Gegentreffer 15 Sekunden vor Schluss zum insgesamt verdienten 5:3-Sieg juckte die Brucker nicht mehr. „Es hat richtig Spaß gemacht“, sagt EVF-Pressesprecher Mario Kuhnke.
dm

Quellenangabe: Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 24.01.2023, Seite 37


EVF verpasst die vorzeitige Rettung

EISHOCKEY - Zwei-Punkte-Sieg gegen den SC Forst am Freitagabend war zu wenig

Fürstenfeldbruck – Zwar kehrte der EV Fürstenfeldbruck am Freitagnacht mit einem 8:7 (3:3, 2:2, 2:2)-Sieg in der Verlängerung über den SC Forst aus Peißenberg zurück, aber letztlich fehlte dem Team von Trainer Roman Mucha am Ende zum sicheren Klassenerhalt ein Punkt. Den hofften die Kreisstädter am Sonntag im Spiel beim EHC Bad Aibling einzufahren. Das Spiel war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

Die knapp 70 Zuschauer erlebten in der Peißenberger Eissporthalle einen recht vielversprechenden Auftakt der Rumpftruppe aus der Kreisstadt. Bereits nach knapp fünf Minuten wurde der Tabellenführer der Play-down-Runde seiner Favoritenrolle gerecht und führte durch Treffer von Maximilian Kolb und Julian Behmer mit 2:0.

Doch der Tabellenletzte schlug zurück, erzielte den 2:2-Ausgleich und ging in der letzten Spielminute des ersten Drittels mit 3:2 in Führung. Zum Glück gelang acht Sekunden vor der ersten Pause Kolb das 3:3. Fazit der ersten 20 Minuten: Trotz der anfänglichen Führung ein glückliches Unentschieden.

Benedikt Pfeil brachte den EVF nach dem Wiederanpfiff erneut in Front. Aber wiederum ließen die Brucker in ihrer Konzentration nach und kassierten den Ausgleich. Ein doppeltes Überzahlspiel konnte das Mucha-Team zur nächsten Führung nutzen. Der Torschütze zum 5:4 war Paul Stadler. Aber mit der Sirene zur zweiten Pause glich der Tabellenletzte aus.

Auch im Schlussdrittel zeigten die Brucker Konzentrationsschwächen. Trotz zweimaliger Führung durch Mathias Jeske zum 6:5 und zum 7:6 fightete sich Forst immer wieder zurück ins Spiel und erzwang letztlich eine Verlängerung, in der Philipp Steidle nach knapp zwei Minuten mit dem Tor zum 8:7-Endstand den Bruckern alles in allem einen mehr als glücklichen Zwei-Punkte-Sieg bescherte.

Spielertransfer

Nicht mehr das Trikot der Kreisstädter trägt ab Michal Telesz. Der wieselflinke und torgefährliche Stürmer bat am Donnerstag um seine Freigabe, die ihm EVF-Vize Manuel Vilgertshofer auch erteilte. Telesz stürmt mit sofortiger Wirkung für den in der Meisterrunde spielenden ESV Burgau.

Quellenangabe: Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 23.01.2023, Seite 37


Das Liga-Schlusslicht ist die letzte Hürde vor dem Klassenerhalt

EISHOCKEY -
Der EV Fürstenfeldbruck muss erst beim SC Forst und dann in Bad Aibling ran

Fürstenfeldbruck – Wenn die Brucker Eishackler aus den beiden Auswärtsbegegnungen am Freitagabend in Peißenberg gegen den SC Forst (Beginn 20 Uhr) und am Sonntag in Bad Aibling (Beginn 18.45 Uhr) drei der möglichen sechs Punkte einheimsen, sind sie durch. Das bedeutet, sie spielen auch in der kommenden Saison in der Landesliga und können ohne Druck in die restlichen fünf Begegnungen gehen.

„Ich bin stolz auf das Team, dass es trotz des komfortablen Vorsprungs und der teilweisen Umstellungen in der Mannschaft, den Willen und die Moral zeigt, auch weiterhin jedes Spiel gewinnen zu wollen“, sagt EVF-Vizepräsident Manuel Vilgertshofer. „Die Jungs sind stets mit Feuereifer dabei.“ Man spüre, dass sie die Runde mit dem ersten Tabellenplatz abschließen wollen. „Wir haben den Ehrgeiz und wollen unsere Erfolgsserie nicht abreißen lassen“, hofft Vilgertshofer auf ein weiteres Sechs-Punkte-Wochenende.

Den Sonntagsgegner EHC Bad Aibling, den die Brucker erst vor einer Woche mit 5:2 besiegten, schätzt der EVF-Vize dabei stärker ein, als Freitags-Gastgeber, den Tabellenletzten SC Forst. „Das Spiel gegen Forst ist eine Kopfsache“, sagt Vilgertshofer. Er ist sich aber sicher, dass die Brucker, das Ligaschlusslicht nicht unterschätzen werden.

Mit Verstärkungen aus dem Kader der U20 wird die Mannschaft von Trainer Roman Mucha nicht rechnen können. Der Brucker Nachwuchs wird zeitgleich im offenen Stadion von München-West an der Agnes-Bernauer-Straße gegen die SG Dachau/ESC München antreten. Die U20 will mit einem Sieg die Chance auf den Meistertitel nicht verspielen.  dm

Quellenangabe: Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 20.01.2023, Seite 38


Jetzt fehlt nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt

EISHOCKEY - Der EV Fürstenfeldbruck schlägt die SG Schliersee/Miesbach

Fürstenfeldbruck – Kampf war Trumpf im dritten Spiel des EV Fürstenfeldbruck in der Abstiegsrunde bei der SG Schliersee/Miesbach. Dreimal ging die Mannschaft von Brucks Trainer Roman Mucha in Führung, zweimal konnte der Tabellenneunte zurückschlagen. Am Ende verließen die Brucker mit einem knappen 4:3-Sieg (1:0, 1:1, 2:2) das Eis. Gewinnen die Brucker auch am Freitag in Peißenberg beim Tabellenletzten SC Forst, haben sie bereits sechs Spieltage vor Schluss die Klasse gehalten.

Mit einem überragenden Goalie Valentin Mohr gingen die Brucker in Miesbach vor knapp 50 Zuschauern kurz vor dem Ende des ersten Drittels mit 1:0 in Front. Nach Assist von Benedikt Pfeil markierte Mathias Jeske die Brucker Führung (17.), die man aber als glücklich bezeichnen muss, nachdem die Gastgeber deutlich mehr vom Spiel hatten. Der Tabellenführer aus der Kreisstadt hatte auf einige Stammkräfte verzichten müssen. Unter anderem fehlten Michal Telesz und Kresimir Schildhabel.

Doch an der starken Moral der Brucker bissen sich die Gastgeber letztlich die Zähne aus. Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts, als ein Brucker auf der Strafbank schmorte, erzielte Miesbach/Schliersee in Überzahl den 1:1-Ausgleich durch Yannick Dreier. In einem chaotischen Drittel mit vielen Strafzeiten für beide Mannschaften gelang den Kreisstädtern die erneute Führung. Diesmal revanchierte sich Torschütze Jeske und bediente Pfeil, der Bruck mit 2:1 in Front schoss (38.). Und als die Brucker zu Beginn des Schlussdrittels durch Pfeil auf 3:1 erhöhten, schien sich der dritte Sieg in der Abstiegsrunde anzubahnen.

Doch die Gastgeber kamen innerhalb von 30 Sekunden zum 3:3-Ausgleich. Zunächst traf Florian Tippl in Überzahl und dann auch noch Florian Zeller. Das Trio Jeske, Pfeil und Steidle sorgte in der 49. Minute wiederum für das Brucker 4:3. Mit Mann und Maus verteidigte der EVF in den letzten elf Minuten den knappen Vorsprung bis zur erlösenden Schlusssirene. dm

Quellenangabe: Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 17.01.2023, Seite 36


Brucker Tormaschine kommt spät in Fahrt

EISHOCKEY - Der EVF schlägt Bad Aibling am Ende deutlich mit 5:2

Fürstenfeldbruck – Weiter keine Blöße gibt sich der EV Fürstenfeldbruck beim Kampf um den Klassenerhalt in der Eishockey-Landesliga. Auch im zweiten Spiel der Play-down-Runde verteidigte die Mannschaft von Trainer Roman Mucha am Freitagabend im Heimspiel gegen den EHC Bad Aibling die Tabellenführung in der Abstiegsrunde. Am Ende siegten die Kreisstädter mit 5:2 (0:0, 3:1, 2:1).

Mit einer Viertelstunde Verspätung wurde die Begegnung vor knapp 70 Zuschauern am Freitagabend im Brucker Freiluftstadion angepfiffen. Da die Brucker fast farbgleiche Trikot wie die Gäste trugen, mussten sie diese erst einmal wechseln. In den ersten 20 Minuten mühten sich beide Mannschaften redlich. Dabei ergaben sich für beide Teams Chancen, die jedoch von den Torhütern auf beiden Seiten vereitelt wurden.

Nachdem beide Mannschaften nach einem torlosen ersten Drittel in die Kabinen verschwunden waren, mussten sich die Zuschauer nochmals weitere 14 Minuten im Mittelabschnitt gedulden, bis endlich der erste Treffer fiel. Den erzielte Bad Aibling durch Maximilian Mayer. Die Brucker zeigten sich wenig geschockt und kamen stark zurück. Landon Olson erzielte kurz vor dem zweiten Kabinengang auf Zuspiel von Benjamin Dawid den 1:1- Ausgleich (39.). Zwei Traumkombinationen innerhalb von 30 Sekunden bescherten den Bruckern eine 3:1-Führung. Zunächst traf Philipp Steidle auf Zuspiel von Kresimir Schildhabel und Benedikt Pfeil. Dann war Mathias Jeske zur Stelle, der ein Zuspiel von Schildhabel zum 3:1 verwertete.

Im Schlussdrittel setzte Jeske das 4:1 (50.) und Schildhabel das 5:2 (59.) oben drauf. Zwischendurch konnten auch die Gäste noch einmal auf 4:2 durch Thomas Neumaier verkürzen. Doch mehr als Ergebniskosmetik stellte der Treffer nicht dar. DIETER METZLER

Quellenangabe: Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 16.01.2023, Seite 37